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Besuch von Herrn Schostok

Niedersächsischer Landespolitiker informiert sich in der Weststadt.

Überraschender Männerbesuch erfreut die Damen der Frühstücksrunde im Treffpunkt Saalestraße. Foto: Michael Völkel
Stefan Schostok, SPD-Fraktionsvorsitzender im niedersächsischen Landtag, besuchte auf Einladung des Landtagsabgeordneten Klaus-Peter Bachmann zusammen mit dem neuen Weststädter Bezirksbürgermeister Ulrich Römer am 19. Dezember 2011  den Verein Stadtteilentwicklung Weststadt und informierte sich in dessen drei Treffpunkten über die zahlreichen integrativen Angebote. Begleitet wurden die Gäste durch die Vorstände des Vereins Sozialdezernent Ulrich Markurth, Joachim Blätz (Baugenossenschaft Wiederaufbau) und Rolf Kalleicher (Braunschweiger Baugenossenschaft) sowie die Geschäftsführerin Dr. Katharina Heineck und die Geschäftsführer Dirk Sievers, Gregor Kaluza und Christian Symalla.
Herr Schostok äußerte sich beeindruckt von der Vielfalt der Angebote und unterstrich die Vorbildwirkung dieser Initiative der Braunschweiger Wohnungsunternehmen und der Stadt Braunschweig. Diese Erfahrungen werden in die Vorlage für ein neues Teilhabegesetz für Migranten einfließen, die die SPD im Frühjahr in den Landtag einbringen wird. Damit soll vor allem das große Potential, die Kenntnisse und Talente der Zuwanderer besser gefördert und die Integrationsbedingungen verbessert werden. Ulrich Markurth wies den Gast auf die hervorragende Infrastruktur und Lebensqualität in der Braunschweiger Weststadt hin und Bezirksbürgermeister Römer unterstrich, dass er seine Aufgabe vor allem in der weiteren Entwicklung der Stärken der Weststadt sieht. Um die vielfältigen positiven Initiativen vor Ort zu bündeln und zielgerichtet voranzuschreiten, möchte der Bezirksbürgermeister mit einer breiten Basis lokaler Akteure ein Leitbild für den Stadtteil schaffen.  Die Vorstände der Baugenossenschaften freute das Lob der Landespolitiker Bachmann und Schostok. Dennoch hoben sie hervor, dass ihr Engagement zwar beispielhaft sei, doch weder die Politik noch die Verwaltung von ihrer Verantwortung für die integrative Arbeit entlassen kann.
Michael Lehmann