
Im Rahmen des Hola Utopia Festivals fand eine besondere Streetart-Aktion statt, die den öffentlichen Raum im Donauviertel auf kreative Weise neu belebte. An der zentralen Hauswand über unserem Treffpunkt Am Queckenberg entstand ein farbenfrohes Mural von der spanischen Künstlerin Maria Galleta.
Das Wandbild zeigt vielfältige Menschenbilder, die sich gegenseitig stützen und halten – ein Sinnbild für Gemeinschaft, Vielfalt und kulturellen Austausch. Mit kräftigen Farben wie Orange, Blau und Gelb wurde eine positive, einladende Stimmung geschaffen.
Während der Aktion kamen zahlreiche Menschen zusammen, um den Entstehungsprozess mitzuerleben. Viele nutzten die Gelegenheit, mit den Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen und Fotos vor dem Mural zu machen. So wurde die Streetart nicht nur zu einem Kunstwerk im öffentlichen Raum, sondern auch zu einem sozialen Erlebnis, das Begegnung und Dialog förderte. Eine Bewohnerin des Hauses hat sich gewünscht, dass zu den bestehenden Figuren auf der Hauswand ein Hund Platz finden sollte. Die Anregung hat die Künstlerin spontan umgesetzt, worüber sich die Menschen aus dem Haus sehr freuen.
Die Aktion verdeutlicht, wie Streetart als Ausdrucksform Menschen miteinander verbinden und Stadtvierteln neue Impulse geben kann. Das Mural wird auch nach dem Festival als sichtbares Zeichen für Gemeinschaft und Kreativität bestehen bleiben. Wir sind richtig froh, dass unsere Arbeit im Treffpunkt mit so einem starken Zeichen verdeutlicht wird. Jeden Tag kommen wir auch über das Kunstwerk mit neuen Menschen ins Gespräch, die nicht nur aus dem Donauviertel und der Weststadt, sondern aus dem ganzen Stadtgebiet und Umgebung vorbeikommen, Bilder machen und sich über die bunte Kunst mit der starken Botschaft freuen.
Text und Bild: Violetta Lenz